Sonntag, 6. April 2014

Rhabarber Tarte oder Willkommen Frühling








 Es ist Frühling. Das Wetter ist ja nun schon lange schön und es war ein unheimlich trockener und sonniger März. Bis auf die Tatsache das ich fürchterlichen Heuschnupfen habe, genieße ich den sonnigen Start in die helle und grüne Jahreszeit sehr. Und grün ist jetzt auch das Stichwort! Jetzt finden wir wieder so sehnsüchtig erwartete Köstlichkeiten auf dem Markt und in den Obst und Gemüsetheken der Supermärkte. Unter anderem: Rhabarber! Ich steh total drauf. Dieses säuerliche aromatische und vielseitige Gemüse ist mein persönlicher Frühlingsbote in der Küche. Den ersten Kompott habe ich die Woche schon gekocht aber für den Sonntag darf es etwas gehaltvoller sein. Außerdem ist Rhabarber Kompott auch nicht sooo fotogen, das ich ihn unbedingt hier vorstellen würde. Was nicht heißt, das sich mein Rezepte Repertoire auf Kuchen und Kompott beschränkt, aber ich will nicht zu viel verraten.


 Jetzt kommt erst mal das Rezept für die Rhabarber Tarte.
Als aller erstes stellt Ihr aus folgenden Zutaten einen Mürbeteig her.

  • 250 gr Mehl
  • 125 gr Butter
  • 70 gr Zucker
  • 1 kleines Ei
  • eine Priese Salz
Alles gut verkneten und dann in Frischaltefolie einwickeln und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Nach der halben Stunde holt Ihr den Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn passend für Eure Tarteform aus. Ich habe eine rechteckige Form genommen, weil ich den Rhabarber gerne nebeneinander anordne. Da sind Eurer Phantasie aber keine Grenzen gesetzt, Ihr könnt auch eine Runde Form nehmen oder oder oder. Ist der Teig in der Form, stecht ihn ein paar mal mit der Gabel ein und  backt ihn `blind´. Hierzu deckt Ihr den Teig mit Backpapier ab und füllt Erbsen oder andere trockenen Hülsenfrüchte in die Form. Das soll bewirken, das der Teig nicht beim backen aus der Form geht.
Wenn alles soweit erledigt ist, ab mit dem Boden in den Ofen und zwar für ca 20 min. bei 175 Grad.







Während der Ofen läuft, schält Ihr 750 gr Rhabarber und schneidet ihn in die für Euch richtige Form.
Dann bereitet Ihr den Guss zu.
Dieser besteht aus

  • 200 gr Quark
  • 200 gr Creme fraiche
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 4 Eier
  • Mark einer Vanilleschote
  • 3 El Sahne
  • Zucker nach belieben ( je nach Säuregrad Eures Rhabarbers, am besten probiert Ihr mal )
Zuerst rührt Ihr das Puddingpulver mit der Sahne an. Alles anderen Zutaten in eine Schüssel geben und richtig gut rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Jetzt gebt ihr das angerührte Puddingpulver dazu und rührt noch einmal etwa zwei Minuten auf höchster Stufe.



Wenn der Boden aus dem Ofen raus kommt, lasst ihn etwa 10 Minuten abkühlen und entfernt dann die Hülsenfrüchte, passt auf die Dinger können richtig heiß sein. Jetzt biete derBodenordentlich Platz und möchte belegt werden und zwar mit Rhabarber.



Wenn Ihr Euer hübsches Muster fertig habt kommt der Guss darüber. Und jetzt geht es wieder zurück in den Ofen. Noch einmal bei 175 Grad und zwar für ca. 25- 30 Minuten. Wenn der Guss fest ist und der Rhabarber schön geglänzt, ist die Tarte fertig. Ihr solltet sie komplett abkühlen lassen, bevor Ihr sie aus der Form holt, ansonsten ist es echt eine fragile Sache. Ich habe vor dem servieren etwas Vanillesirup darüber geträufelt- sehr lecker.



Mit dem nächsten Rhabarber Rezept im Kopf verabschiede ich mich nun und wünsche Euch noch einen zauberhaften Frühlings- Sonntag!

Sarah

1 Kommentar:

  1. Oh die Tarte sieht so lecker aus, ist dir super gelungen. Tolles Rezept.
    Liebe Grüsse,
    Krisi
    http://excusemebutitsmylife.blogspot.com

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